Our People

Benjamin Buerstedde

Benjamin Bürstedde ist Managing Director in Frankfurt und kam 2015 zu Advent. Er ist Berater im deutschsprachigen Raum und berät zu Investments im Bereich Industrie. Benjamin hat im Laufe seiner Karriere 12 Investments begleitet, drei davon während seiner Zeit bei Advent.

Zu seinen vorherigen Erfahrungen in Private Equity gehört die Beratung von Unternehmen aus Industrie und Einzelhandel. Bevor er zu Advent kam, arbeitete Benjamin sieben Jahre für Sun Capital Partners in London, einer vor allem auf den Mittelstand fokussierte Private-Equity-Firma. Er war an Investments in mehreren europäischen Ländern in den Bereichen Einzelhandel, Verpackung und Produktion beteiligt. Vor seiner Tätigkeit bei Sun Capital war Benjamin vier Jahre Associate bei Merrill Lynch mit Schwerpunkt Fusionen und Übernahmen in der Industrie. Benjamin begann seine Karriere 2001 bei Hawkpoint Partners und Credit Suisse First Boston als Analyst in deren jeweiligen Investmentbanking-Abteilungen.

Benjamin hat einen Bachelorabschluss in Wirtschaftswissenschaften von der Warwick University und einen Master of Science in Wirtschaftswissenschaften von der London School of Economics and Political Science.

Wie wichtig ist es für Advent, ein Büro in Deutschland zu haben?

Deutschland ist ein bedeutender Markt für Advent. Deshalb ist es wichtig, dass wir auch ein großes Büro in Deutschland haben. Über Jahrzehnte haben wir unser Netzwerk aufgebaut und Vertrauen bei unseren Partnern geschaffen. Das ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Erfolges. Advent verfolgt für jedes Land einen passgenauen Ansatz und nutzt zugleich sein globales Know-how.

Welche Vorteile hat es, dass Advent als private Partnerschaft organisiert ist?

Der größte Vorteil ist, dass wir schnelle Entscheidungen treffen können. Geschwindigkeit zeichnet Private Equity aus und übersetzt sich in Wachstum bei unseren Portfolio-Unternehmen. Wir können als deutsches Team schnell agieren und uns rasch an sich ändernde Marktgegebenheiten anpassen. Unsere Kommunikationswege sind kurz, was unsere Effizienz erhöht. Wir verfolgen bei Advent eine klar definierte, gemeinsame Strategie, die sich stark über die Verbesserung unserer Portfolio-Firmen definiert. Zudem pflegen wir bei Advent lange und vertrauensvolle Beziehungen zu unseren Investoren und profitieren von deren Erfahrung. Das bedeutet nicht unbedingt, dass unser Ansatz besser oder schlechter ist als breitere Asset-Management-Modelle, aber er hat sich für uns über inzwischen vier Jahrzehnte hinweg sehr bewährt. Ich denke, wir werden auch in Zukunft davon profitieren.

„Der größte Vorteil ist, dass wir schnelle Entscheidungen treffen können. Geschwindigkeit zeichnet Private Equity aus und übersetzt sich in Wachstum bei unseren Portfolio-Unternehmen. Wir können als deutsches Team schnell agieren und uns rasch an sich ändernde Marktgegebenheiten anpassen.“

Benjamin Buerstedde
Managing Director, Advent
Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der bei Advent anfängt?

Sei neugierig, probiere Neues aus und lerne so viel wie möglich. Beschäftige Dich mit neuen Branchen und Trends und versuche rechtzeitig herauszufinden, wie sich die Dinge entwickeln – nicht nur in den nächsten drei Jahren, sondern auch in fünf oder sogar zehn Jahren. Dann frage Dich: Wenn die Annahmen stimmen, wo kann ich schon heute attraktive Investment-Chancen identifizieren? Jedes Unternehmen und jedes Investment sind selbstverständlich anders. Aber es ist wichtig, die zugrunde liegenden Trends und das Gesamtbild im Blick zu haben.

Was treibt Sie in Ihrer täglichen Arbeit an und was inspiriert Sie?

Ich treffe jeden Tag interessante Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen, die alle das Ziel haben, etwas zum Erfolg beizutragen. Dadurch schaffen wir gemeinsam Werte. Das erlebt man in vielen anderen Berufen nicht – und schon gar nicht so früh in der Karriere wie bei Private Equity. Wir sehen unmittelbar, wie sich Entscheidungen auswirken, bei denen wir die Managementteams unserer Portfoliounternehmen unterstützen. Dabei lernen wir gemeinsam ständig dazu.

Wenn Sie nicht Partner bei Advent wären, was würden Sie dann tun?

Ich würde ja gerne sagen, dann wäre ich Profisportler – Fußballer oder Tennisspieler. Aber das war nie wirklich eine Option. Vermutlich würde ich in einem unserer Portfoliounternehmen eine operative Rolle ausüben. Diese Firmen sind hochspannend. Einige unserer jüngeren Kollegen haben den Sprung gewagt und sind sehr erfolgreich.